Was wiegt eine Autogasanlage?
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Bei Einbau einer Autogasanlage muss mit einem Mehrgewicht des Fahrzeuges von ca. 40 kg gerechnet werden.
Wie sicher ist das "Fahren mit Gas"?
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Mit Autogas fahren ist sicherer als das fahren mit herkömmlichen Flüssigkraftstoffen wie Diesel oder Benzin. Zum einen sind die Gastanks aus Stahl gefertigt sind, und sind somit viel stabiler als herkömmliche Treibstofftanks die meist aus Kunststoff bestehen. Zum anderem sind alle Autogastanks mit vorgeschriebenen Einrichtungen zur Sicherheit wie Überdruckventil und 80% Füllstop versehen. Zudem verhindern drei Sicherheitsventile das Einströmen des Gases in das System wenn die Anlage außer Betrieb ist.
Diese Ventile schalten einzeln ab, sollten es bei einem Unfall zu einer Beschädigung der Gasanlage kommen und verhindern somit einen Gasaustritt.
Welche Wartungen fallen für Autogassysteme an?
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Genau wie im Benzinbetrieb ist auch beim Betrieb mit Autogas die Einhaltung von Wartungsintervallen wichtig. Je nach Anlagenhersteller wird ca. alle 15.000 bis 25.000 KM ein Austausch des Gasfiltereinsatzes und eine Kontrolle der Dichtheit sowie der Einstellwerte der Autogasanlage empfohlen. Es gibt allerdings auch Anlagenhersteller (z.B. Vialle) bei denen nur alle 25.000 KM ein kostenloser Check empfohlen wird, da diese Anlagen keine Gasfilter benötigen. Entsprechende Wartungen sollten ausnahmslos von zertifizierten Fachbetrieben erfolgen.
Wo wird Autogas im Fahrzeug gespeichert?
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Das Autogas wird in speziellen Autogastanks im Fahrzeug gespeichert. Diese Autogastanks werden entweder als Rundtank (sog. Ring- oder Radmuldentanks) anstelle des Reserverades innen oder außen am Fahrzeug fest angebracht (Ersatzrad entfällt hierbei) oder in zylindrischen Behältern die idealerweise hinter der Rücksitzbank im Kofferraum montiert werden.
Welchen Unterschied gibt es zwischen Erdgas und Flüssiggas?
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Flüssiggas (LPG) ist eine Mischung aus Butangas und Propangas und Erdgas ist Methangas (CNG). Erdgas wird im Fahrzeug unter einem Druck von 200-220 bar gasförmig gespeichert. Flüssiggas wird, wie der Name schon sagt, in flüssiger Form unter einem sehr viel geringeren Druck von 8 bis maximal 20 bar im Fahrzeug gespeichert.
Wie hoch ist die Einsparung durch eine Autogasumrüstung?
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Die Wirtschaftlichkeit einer Autogasumrüstung ergibt sich im wesentlichen aus den Umrüstkosten, der Jahreslaufleistung, dem Kraftstoffverbrauch und den damit verbundenen Treibstoffkosten. Aus dem geringeren volumetrischen Energieinhalt kann je nach Autogassystem im Autogasbetrieb ein Mehrverbrauch von 5% bis 20% eintreten, welches bereits im Ersparnisrechner berücksichtigt wurde.
Unter den Punkt Ersparnisrechner können Sie Ihre persönliche Einsparung errechnen.
Wie effektiv ist Flüssiggas zu Benzin?
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Bei Autogas fahren Sie mit 110 Oktan, somit bleibt die Leistung des Motors bei modernen Fahrzeugen gleich stark.
Ist der Tankvorgang der gleiche wie beim Tanken von Diesel oder Benzin?
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Der Betankvorgang dauert bei der Betankung mit Autogas genauso lange wie bei einer Diesel- oder Benzinbetankung (ca.3-5 min.) und ist diesem sehr ähnlich. Allerdings wird anstelle einer herkömmlichen Zapfpistole die Autogas-Zapfpistole mit einer Füllkupplung ausgestattet. Diese Kupplung wird leicht auf den Tankanschluss des Gastanks am Fahrzeug aufgesetzt und durch eine Verschraubung sicher verbunden.
Eine Verwechslung der Tankanschlüsse für Autogas und Erdgas ist ausgeschlossen, den Fahrzeuge mit Flüssiggastank haben einen völlig anderen Tankanschluß als bei Erdgasfahrzeugen.
Ist es möglich mein Fahrzeug selbst auf den Betrieb mit Autogas nachzurüsten?
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Nein. Auf keinen Fall. Die Fahrzeugnachrüstung gehört ausschließlich in die Hände zertifizierter Autogasfachbetriebe. Nur diese Betriebe sind sachkundig, ausreichend geschult und technisch versiert um Autogasanlagen nachzurüsten.
Welche Fördermaßnahmen gibt es?
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Staatliche Fördermaßnahmen für die Umrüstung auf Autogas sind noch eine Seltenheit in Deutschland und abhängig vom Wohnort des Interessenten. Jedes Bundesland oder Kommune entscheidet selbst ob Fördergelder gezahlt werden. Exakte Auskünfte zu Fördermaßnahmen und deren Beantragung können Sie bei Ihrem Finanzamt oder Landratsamt erfragen.
Welchen Einfluss hat der alternative Antrieb auf den Wiederverkaufswert des Auto
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Die Fachleute von DAT oder Schwacke prognostizieren einen höheren Werterhalt für Fahrzeuge mit Autogas-Antrieb.
Was bedeutet ein Fahrzeug umrüsten?
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Das Wort „Umrüstung“ ist in diesem Zusammenhang verwirrend. Man kann Fahrzeuge zusätzlich um einen Flüssiggas-Antrieb erweitern. Diese Fahrzeuge können dann sowohl mit Flüssiggas (LPG) als auch mit Benzin betrieben werden. Grundsätzlich muss für jedes Fahrzeugmodell einmalig ein spezielles Abgasgutachten vor der Erweiterung erstellt werden. Ein gültiges Abgasgutachten wird in Deutschland von TÜV und DEKRA für die Eintragung der Anlage in die Fahrzeugpapiere vorausgesetzt.
Welche Fahrzeuge können auf Autogas umgerüstet werden?
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Annähernd jedes Fahrzeug mit Benzinmotor. Fahrzeuge mit Benzindirekteinspritzung können derzeit nicht von allen Autogas-Anlagenherstellern umgerüstet werden. Vialle ist einer der ersten Anlagenhersteller, der Autogas-Anlagen auch für diese Fahrzeuge anbietet. Motoren mit Benzindirekteinspritzung sind Motoren mit innerer Gemischbildung. Das Benzin wird also direkt in den Brennraum eingebracht. Somit kann man im Brennraum ein inhomogenes Kraftstoff-Luft Gemisch erzeugen und den Motor somit teilweise entdrosseln was zu einer Kraftstoffverbrauchsreduzierung führt. Gasanlagen hingegen bringen das Gas in die Ansaugwege ein (äußere Gemischbildung).
Die Aufrüstung auf Autogas, ist auch bei Fahrzeugen mit 8 bzw. 12 Zylindern stark eingeschränkt, da die Nachrüstung dieser Fahrzeuge technisch sehr aufwendig oder wegen Platzmangel im Motorraum nicht möglich ist.
Wird die Motorleistung im Flüssiggasbetrieb geringer?
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Die Motorleistung wird in der Regel nicht beeinträchtigt. In der Regel kann kaum ein Unterschied festgestellt werden.
Im Erdgasbetrieb hingegen müssen mit Leistungseinbußen zwischen 10% und 20% gerechnet werden. Dies liegt hauptsächlich am geringeren Gemischheizwert von Erdgas.
Welche Vorteile in der KFZ-Steuer gibt es?
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Bisher keine. Grundsätzlich wird zwar bei der TÜV-Abnahme der Autogasanlage auch die Schlüsselnummer der Schadstoffklasse vom Fahrzeug geändert, was aber lediglich eine Änderung der Nummer jedoch nicht der Schadstoffklasse ist. Die Schadstoffeinstufung bleibt auch nach der Umrüstung unverändert.
Darf ich mit meinem Autogasfahrzeug auch in der Tiefgarage parken?
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Ja. Das Verbot des Abstellens von Autogasfahrzeugen in Tiefgaragen wurde bereits im Jahre 1988 mit der Mustergaragenverordnung aufgehoben und in fast allen Bundesländern in Landesrecht umgesetzt. Einschränkungen gibt es lediglich in Berlin, Bremen und Saarland.
Diese Regelungen entbinden aber nicht vom Hausrecht der Besitzer von Parkhäusern und Tiefgaragen. Dem Eigentümer bleibt es selbstverständlich vorbehalten, das Einstellen autogas-betriebener Fahrzeuge zu untersagen.
Darf ich mit meinen Flüssiggasfahrzeug auch Erdgas tanken?
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Nein, auf keinen Fall. Erdgas wird im Gegensatz zum Flüssiggas unter dem hohen Druck von 200-220 bar gespeichert. Der Druck im Autogastank beträgt hingegen lediglich ca. 8-20 bar. Autogastanks sind für die hohen Drücke nicht ausgelegt. Daher werden für die beiden Gassysteme unterschiedliche Betankungsanschlüsse am Fahrzeug genutzt und Verwechslungen unmöglich.
Muß ich bei Autogas mit einer Erhöhung der Mineralölsteuer rechnen?
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Nein. Bis zum 31. Dezember 2018 wird Autogas gegenüber Benzin und Diesel steuerlich begünstigt bleiben.
Warum dürfen Autogastanks nur zu 80% gefüllt werden?
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Der Autogastank benötigt immer ein Polster damit sich das flüssige Autogas bei Temperaturschwankungen ausdehnen kann. Die automatische Füllstandsregelung beendet den Tankvorgang selbstständig, wenn die 80% (maximaler Füllstand) erreicht sind. Manipulationen an der Füllstandsregelung sind gefährlich und können zu ungewolltem Gasaustritt führen.
Wie oft müssen TÜV-Prüfungen für Autogasfahrzeuge durchgeführt werden?
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Autogasanlagen werden grundsätzlich nach erfolgter Montage einer TÜV-Abnahme unterzogen. Bei dieser Überprüfung werden alle Bauteile der Autogas-Anlage darauf überprüft ob alle Bauteile der Prüfnorm ECE-R67.01 entsprechen und der Einbau fachgerecht unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften erfolgte.
Diese Prüfung kann entfallen, wenn die Nachrüstung bei einer zertifizierten Werkstatt erfolgte und eine gültige Abgasbestätigung des TÜV's zur Anlage mitgeliefert wurde. Alle Tanks die der neuen Prüfnorm entsprechen haben ein Verfallsdatum und müssen meist nach 10 Jahren gegen einen neuen Tank ersetzt werden. Im Rahmen der jeweiligen HU wird die Gasanlage mit geprüft.
Kann ich nach einer Autogas-Umrüstung trotzdem noch mit Benzin fahren?
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Ja. Umrüstungen auf Autogas werden in aller Regel auf bivalenten Antrieb ausgeführt.
Dies bedeutet, dass durch die Montage des Autogassystems sowie des Autogastanks der Benzintank erhalten und die Reichweite im Benzinbetrieb unverändert bleibt. Mit Hilfe eines Kraftstoffwahlschalters in der Armaturentafel kann jederzeit von einem Kraftstoff auf den andern umgeschaltet werden. Sollte Ihnen einmal ausnahmsweise keine Autogastankstelle zur Verfügung stehen können Sie Ihre Fahrt jederzeit im Benzinbetrieb fortsetzen.
Wie sind Gasfahrzeuge versichert?
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Versicherungstechnisch werden Flüssiggas-Fahrzeuge genauso behandelt wie jedes konventionelle Fahrzeug. Einige Versicherer bieten sogar günstigere „Ökotarife“ an. Fragen Sie danach.
Warum wird Autogas auch als Flüssiggas bezeichnet
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Mischungen aus Propangas und Butangas können bereits bei niedrigen Drücken verflüssigt werden. Diese Eigenschaft ist dafür verantwortlich dass im Gegensatz zu Erdgas große Energiemengen auf kleinstem Raum im Fahrzeug gespeichert werden können. Ein Flüssiggasfahrzeug hat daher bei gleicher Tankgröße eine mehr als dreifache Reichweite im Vergleich zum Erdgasfahrzeug.
Was bedeutet die Abkürzung LPG?
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Die Übersetzung bedeutet "Liquefied Petroleum Gas". Auf deutsch übersetzt bedeutet es "Flüssiggas".
Was ist wenn der Motor zum Stillstand kommt?
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Egal ob man den Schlüssel dreht oder einen Aufprall hat, die komplette Gasanlage wird hermetisch abgeriegelt.
Was ist bei einem Brand im Kofferraum?
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Der Gastank kann nicht explodieren, da ein Überdruckventil im Tank sitzt und bei einem Druck von ca. 30 bar öffnet und das Gas langsam und kontrolliert ausströmen und verbrennen lässt.
Was ist bei Undichtigkeit im Armaturenkasten des Tankes?
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Jeder Gastank verfügt über einen Armaturenkasten, in dem sich sämtliche Ein- und Ausgänge (Armaturen) befinden. Dieser gasdichte Armaturenkasten ist mit einer Außenbelüftung, die durch den Kofferraumboden führt, verbunden. Das bedeutet, wenn wegen Undichtigkeiten Gas ausströmen sollte, würde dieses durch die Öffnung unter dem Fahrzeug nach außen abgeleitet.
Was passiert, wenn bei einem Unfall Gasleitung oder Füllschlauch abreißen?
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Während eines solchen Ernstfalles schließen sofort die Sicherheitsventile im Tank und ein Ausströmen des Gases aus dem Tank ist dann nicht mehr möglich.
Wie ist die Beschaffenheit des Tankes?
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Der Tankbehälter bei Autogas ist ca. 4 mal so stark wie ein Benzintank und besteht aus Stahl, während in den meisten Fällen ein Benzintank aus Kunststoff besteht. Der Autogastank muß nach europäischen Richtlinien spätestens nach 20 Jahren oder nach Herstellervorgaben (meist 10 Jahre) ersetzt werden!
Kann man Gas riechen?
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Da reines Autogas geruchlos ist, wird ein Geruchsstoff hinzugefügt, um eventuelle Undichtigkeiten auf diese Weise sofort zu erkennen.